Überall, wo es zu politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder ökologischen Krisen kommt, sind insbesondere Kinder die Leidtragenden. Die Aktion Weltkinderhilfe unterstützt seit mehr als zehn Jahren Projekte für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche – in Deutschland und weltweit.

Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung weist schockierende Zahlen aus: In Deutschland leben mehr als 1,2 Millionen Kinder unterhalb der Armutsgrenze. In vielen Familien reicht das Geld hinten und vorne nicht: Neben der Miete müssen auch Strom, Essen, Kleidung und viele andere Dinge bezahlt werden.

ENGAGIERT IN DEUTSCHLAND …

Die Aktion Weltkinderhilfe unterstützt mit ihrem Projektpartner in Bonn Kinder aus sozial schwachen Familien und sorgt dafür, dass sie regelmäßig warme Mahlzeiten bekommen und Unterstützung bei den Hausaufgaben erhalten. Auch die friedliche Konfliktlösung wird trainiert. So erhalten die Jugendlichen klare Richtlinien für das Zusammenleben in der Gesellschaft, um sie vor einem Abrutschen in die Kriminalität zu bewahren.

In Dudenhofen bei Speyer half die Aktion Weltkinderhilfe mit 120.000 Euro dabei, den Erweiterungsbau für ein Kinderhospiz fertigzustellen. Nun stehen den hilfsbedürftigen Kindern und ihren Familien zwölf Räume zur Verfügung. In Deutschland leben etwa 22.000 Kinder, die von Geburt an so krank sind, dass ihre Lebenszeit begrenzt ist. Die Aktion Weltkinderhilfe unterstützt Familien in solchen Situationen. Denn Kinder, die keine Hoffnung auf Gesundheit haben, brauchen ganz besondere Liebe und Hingabe.

… UND IN DER GANZEN WELT

Darüber hinaus verhilft die Aktion Weltkinderhilfe in allen Teilen der Welt Kindern und ihren Familien zu einem Leben in Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung der Schulbildung.

In Burkina Faso in Westafrika können etwa 90 Prozent der Bevölkerung nicht lesen und schreiben. Vor allem Mädchen haben kaum die Möglichkeit, etwas zu lernen, sodass viele sich prostituieren, um zu überleben. Die Aktion Weltkinderhilfe fördert seit Jahren den Bau und Betrieb eines Ausbildungszentrums in der Hauptstadt Ougadougou. Fachkräfte bilden die Mädchen zu Schneiderinnen oder auch zu Informatikerinnen aus. Bisher sind schon fast 350.000 Euro in das Projekt geflossen.

Ähnliche Unterstützung bekommen Straßenkinder in Guatemala, Schüler in Uganda, blinde Jungen und Mädchen in Sri Lanka oder Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen in Indien. Alle Projekte zeigen den Kindern und Jugendlichen Zukunftsperspektiven und Wege für ein Leben ohne Armut und Kriminalität auf.

 

– Aktion Weltkinderhilfe