„Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?“ (Dalai Lama). Diese Frage ist so brisant wie nie zuvor, verbrauchen wir Menschen doch 60 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde bereithält. Setzt sich unser Verbrauch weiter so fort, benötigen wir im Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Wasser, Nahrung und Energie zu decken.

Dass wir Raubbau an den Ressourcen unserer Erde begehen, ist offensichtlich: Dürren, extreme Wetterereignisse, Hungersnöte und Artensterben werden immer dramatischer. Menschen fliehen aus ihrer Heimat, weil sich ihre Lebensgrundlage durch die menschgemachte Klimaerwärmung dramatisch verschlechtert. Auf Kosten unserer Kinder sind wir dabei, den Planeten auszubeuten.

GELDAUFLAGEN KÖNNEN ETWAS VERÄNDERN

Der WWF hat die enorme gesellschaftliche, politische und finanzielle Herausforderung angenommen, unseren Planeten vor dem Burn-out zu bewahren. Dafür engagieren sich unsere Mitarbeiter zum einen in konkreten Feldprojekten, beispielsweise bei der Erzeugung von klimaangepasstem Saatgut für Kleinbauern in Sambia, oder bei der Einrichtung von Schutzgebieten für bedrohte Tierarten weltweit. Zum anderen drängen wir darauf, Finanzströme in nachhaltige Wirtschaftsweisen umzulenken, beraten Unternehmen bei der Umstellung auf eine ressourcenschonende Produktion und geben Verbrauchern Tipps zu nachhaltigem Konsum. Mit spannenden Bildungs- und Mitmachangeboten sensibilisieren wir schon die Kleinsten für einen sorgsamen Umgang mit dem, was die Natur bietet. Von der bunten Artenfülle tropischer Regenwälder über die imposanten Eisbären in der Arktis bis zu unberührten Flusslandschaften in Deutschland – jetzt gilt es, diesen Reichtum zu erhalten und zu schützen. Geldauflagen tragen entscheidend dazu bei, die atemberaubende Vielfalt auf unserem Planeten zu bewahren.

 

– WWF