Die Graf Recke Stiftung ist eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands. Mehr als 2.000 Mitarbeitende betreuen und begleiten rund 3.800 Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf – vom Säugling bis zum Senior – in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Auf dem Weg in ein möglichst selbstständiges Leben setzt sich die Graf Recke Stiftung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderungen in Nordrhein-Westfalen ein. In die soziale Arbeit sind auch die Familien der Betroffenen eingebunden.

Die Schicksale der von der Stiftung betreuten Menschen sind so unterschiedlich wie schwer: Viele haben bereits früh traumatisierende Gewalt erlebt, wurden selbst zu Tätern mit sexuell grenzverletzendem Verhalten, machten Flucht- und Verlusterfahrungen, haben Lern- und Anpassungsschwierigkeiten oder sind geistig, körperlich oder auch mehrfach behindert.

KINDER UND JUGENDLICHE STÄRKEN

Die Graf Recke Stiftung ermöglicht erzieherische und therapeutische Hilfen, bietet stationäre bis ambulante Hilfen für minderjährige Geflüchtete sowie Eingliederungshilfen für junge Menschen mit Behinderungen. Sie hält dafür Wohnangebote, Einzelbetreuungen, Tagesgruppen, heil- und freizeitpädagogische sowie therapeutische Fachdienste und Angebote der Eltern- und Familienarbeit bereit. Die jungen Menschen kommen aus dem Rheinland und Westfalen-Lippe sowie – bei speziellen Hilfen – aus ganz Deutschland. Intensivangebote eröffnen dabei wichtige Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten. Das Engagement der Stiftung reicht aber weit darüber hinaus: Sie bietet etwa tiergestützte Therapien wie heilpädagogisches Reiten, Ferienfreizeiten, Coachings und Kreativzeiten wie Action Painting. Dafür braucht sie Unterstützung.

Die Graf Recke Stiftung setzt sich neben der Kinder- und Jugendhilfe auch für Erwachsene und Heranwachsende in NRW ein, die an psychischen Erkrankungen wie Depressionen leiden oder mehrfache Behinderungen haben. Die Arbeit mit älteren Menschen, von der intensiven Pflege bis zum Service- Wohnen, nimmt einen weiteren wichtigen Stellenwert in der Stiftungsarbeit in Nordrhein-Westfalen und Schleswig- Holstein ein. Über soziale Aktivitäten wie die Einbindung in Chorgruppen oder generationenübergreifende Projekte ermöglicht sie Lebensqualität, Teilhabe und Freude. Das Angebot für schwer an Demenz erkrankte Menschen im Dorotheenviertel Hilden wird die Graf Recke Stiftung ab 2018 weiter ausbauen und benötigt auch dafür dringend Unterstützung.

 

– Graf Recke Stiftung