Die Nachricht, dass das eigene Kind frühzeitig an einer lebensverkürzenden Erkrankung sterben wird, trifft Familien hart. Lebenspläne und Vorstellungen müssen mit Diagnosestellung massiv verändert werden. Niemand ist darauf vorbereitet. Unterstützung durch Pflege, medizinische Versorgung und menschliche Zuwendung werden dringend benötigt.

Die Kinder- und Jugendhospizarbeit ist das Versprechen an die Kinder und ihre Familien, dass Menschen an ihrer Seite sind und bleiben, egal wie schwer die Lebenssituation auch sein mag. In Deutschland leben mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Seit 29 Jahren begleitet der Deutsche Kinderhospizverein Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Eltern und Geschwister ab der Diagnose der Erkrankung auf ihrem Lebensweg.

Der Verein wurde 1990 als Selbsthilfeorganisation gegründet. Es war der Beginn der Kinderhospizarbeit in Deutschland. Bis heute unterstützt er ganz konkret durch individuelle Begleitungsangebote für jedes Familienmitglied und holt das Thema „Sterben und Tod von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ aus dem Tabubereich heraus.

MEHR ALS 1.000 EHRENAMTLICHE KINDERHOSPIZBEGLEITER/INNEN IM EINSATZ

In Deutschland ist der Verein der größte Träger von ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten. Mehr als 1.000 geschulte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich in 26 Diensten und begleiten die Kinder, ihre Eltern und Geschwister oft über Jahre hinweg. Sie besuchen die Familien regelmäßig zu Hause, haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen, teilen schöne Momente mit ihnen und vermitteln durch ihren Einsatz und ihre Solidarität ein wichtiges Signal: „Ihr seid nicht allein, wir stehen zuverlässig an eurer Seite!“

SEMINAR- UND BEGEGNUNGSANGEBOTE FÜR FAMILIEN

Der Alltag mit einem Kind mit lebensverkürzender Erkrankung ist meist genau durchorganisiert. Viele Aktivitäten, die für andere Familien selbstverständlich sind − wie z. B. ein gemeinsamer Urlaub − bedeuten einen großen Aufwand oder sind gar nicht erst zu schaffen. Für die Eltern kann es eine Herausforderung sein, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren und ausreichend Zeit für die Geschwister zu haben. Um die Familien in dieser Situation zu unterstützen, veranstaltet der Verein bundesweit Familienseminare, Workshop-Wochenenden und Ferienbegegnungen − für die erkrankten Kinder selbst, aber auch für ihre Eltern und Geschwister. Durch den Austausch und die persönliche Begegnung erfahren die Familien Rückhalt. Sie können ihre Trauer teilen und gemeinsam wertvolle Momente abseits des oft stressigen Alltags erleben.

ERMÖGLICHEN SIE FAMILIEN EINE LANGFRISTIGE BEGLEITUNG

Diese wichtige Arbeit ist nur mit der Unterstützung vieler Menschen möglich. Der Deutsche Kinderhospizverein ist in hohem Maße auf Zuschüsse, Spenden und Geldauflagen angewiesen. Um eine dauerhafte Begleitung für Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihre Familien sicherzustellen, bedarf es langfristig (finanziell) gesicherter Strukturen.

Unterstützen Sie den Deutschen Kinderhospizverein mit Ihrer Geldauflagenzuweisung und ermöglichen Sie so Kindern und ihren Familien eine langfristige Begleitung auf ihrem Lebensweg.

 

– Deutscher Kinderhospizverein e.V.